Ein Stapel fertiger Dialogpost-Umschläge auf dem Packtisch

Print-Mailing vs. E-Mail-Marketing: was wirkt besser?

Die Frage wird oft als Entweder-oder gestellt. Dabei spielen beide Kanäle ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Ein ehrlicher Vergleich hilft, das Budget richtig zu verteilen.

Die Stärken von E-Mail

E-Mail ist günstig pro Kontakt, schnell und für laufende Kommunikation ideal: Bestellbestätigungen, Newsletter an aktive Abonnenten, kurzfristige Aktionen. Wer regelmäßig gelesen wird, hat mit E-Mail ein starkes, günstiges Werkzeug. Und E-Mail wirkt durchaus: Gut die Hälfte der Menschen hat schon einmal nach personalisierter Online-Werbung gekauft. (Quelle: Bitkom, Studie Digitales Marketing)

Die Schwächen von E-Mail

Der niedrige Preis pro Kontakt täuscht über die sinkende Wirkung hinweg. Öffnungsraten fallen, Spam-Filter werden strenger, und ausgerechnet inaktive oder schwer erreichbare Empfänger reagieren am wenigsten. Genau dort, wo es zählt, wird E-Mail leise. Dazu kommt Übersättigung: Newsletter gehen im Schnitt etwa alle zwei Wochen raus, während nur rund ein Fünftel der Unternehmen neue Abonnenten überhaupt begrüßt. Aufmerksamkeit wird verschenkt. (Quelle: DDV / absolit, Zahlen zum Dialogmarketing)

Die Stärken von Print

Ein physisches Mailing wird geöffnet, in die Hand genommen und bleibt liegen. Es erreicht Menschen, die digital nicht mehr reagieren, signalisiert Wertigkeit und hebt sich vom digitalen Rauschen ab. Der höhere Stückpreis relativiert sich über die deutlich höhere Aufmerksamkeit. Das lässt sich beziffern: Werbebriefe erreichen 62 % der Haushalte und sind damit die drittstärkste Werbeform im Briefkasten; 87 % der Empfänger schauen eine Werbesendung an, zwei Drittel zeigen sie anderen im Haushalt. (Quelle: Deutsche Post Dialogmarketing-Monitor)

Im direkten Vergleich

E-Mail Print-Mailing
Kosten pro Kontakt sehr niedrig höher
Aufmerksamkeit sinkend, Spam-Filter 87 % schauen die Sendung an
Erreichbarkeit Inaktiver gering erreicht auch digital Abgehängte
Messbarkeit etabliert per QR-Code je Empfänger

Kennzahlen: Deutsche Post Dialogmarketing-Monitor.

Die beste Antwort: kombinieren

Sie müssen sich nicht entscheiden. E-Mail für die günstige, laufende Ansprache. Print für die Momente, in denen Aufmerksamkeit zählt oder Digital nicht mehr durchdringt. Ein QR-Code im Mailing verbindet beide Welten und macht Print messbar.

Mehr dazu: Warum Print-Mailing wirkt · Print messbar machen.

Passt das zu Ihrer Situation?

Wenn Sie wissen wollen, was dieser Ansatz für Ihre Liste bedeutet: kurz schildern, wir rechnen es durch.

Kampagne rechnenErst mal Fragen stellen