Wir drucken, personalisieren und versenden Ihre Kundenkarten. Und wir sagen Ihnen vorher, wann sie ankommen sollten — meistens ist das nicht der 24. Dezember.

Füllfederhalter auf einem Brief mit handgeschriebenem Gruß in blauer Tinte

Weihnachtskarten für Kunden versenden lassen

Weihnachtskarten an Kunden sind ein fester Posten. Sie werden im Oktober beschlossen, im November gedruckt und in der dritten Dezemberwoche verschickt — zusammen mit denen aller anderen.

Genau da liegt das Problem.

Was im Dezember mit Ihrer Karte passiert

Neun von zehn Karten treffen im selben Fenster ein. Der Empfänger nimmt einen Stapel aus dem Kasten, geht ihn durch und stellt auf, was er kennt. Der Rest landet nach den Feiertagen im Altpapier. Nicht, weil die Karte schlecht war — sondern weil sie eine von zwanzig war.

Die Deutsche Post bepreist diese Monate übrigens anders: Vom 1. September bis 31. Dezember erhebt sie einen Saisonzuschlag auf Dialogpost. Das ist die Zeit, in der auf ihren Sortieranlagen am meisten los ist.

Dazu kommt ein Umstand, den Absender regelmäßig übersehen: In der Woche vor Weihnachten sind viele Ansprechpartner nicht mehr da. Die Karte liegt bis Januar auf einem leeren Schreibtisch — und wird dann mit dem Poststapel weggeräumt.

Der 6. Dezember

Zu Nikolaus rechnet niemand mit Geschäftspost. Der Briefkasten ist noch normal gefüllt — 49 % der Haushalte finden in einer gewöhnlichen Woche genau eine Werbesendung darin. Ihre Karte liegt also nicht im Stapel, sondern allein.

Sie kommt an, wenn die Leute noch im Büro sind. Sie überrascht, weil sie niemand erwartet hat. Und sie ist zwei Wochen vor allen anderen da — wer im Dezember noch eine Entscheidung trifft, hat Sie zu dem Zeitpunkt auf dem Tisch, an dem sie fällt.

Der Aufwand ist derselbe. Die Karte ist dieselbe. Nur das Datum ist ein anderes.

Oder gleich der Januar

Noch konsequenter ist die Neujahrskarte. Anfang Januar ist der Briefkasten leer, alle sind zurück, und Sie sind der Einzige, der schreibt. Ein „gutes neues Jahr“ wirkt außerdem nach vorn statt zurück — und passt zu einem Anruf in derselben Woche.

Praktischer Nebeneffekt: Der Saisonzuschlag der Post endet am 31. Dezember. Eine Anfang Januar eingelieferte Aussendung liegt außerhalb.

Und wenn es Weihnachten sein soll

Dann machen wir das — mit einem Terminplan, der aufgeht. Weihnachtskarten haben einen Vorteil, den man nicht wegdiskutieren kann: Sie sind erwartbar, und ihr Ausbleiben fällt auf. Wer seit Jahren schreibt, sollte nicht plötzlich aufhören.

Unser Vorschlag in dem Fall: früh in der ersten Dezemberwoche statt kurz vor dem Fest. Dieselbe Botschaft, dieselben Kosten, aber vor der Welle statt mittendrin.

Was wir übernehmen

Gestaltung oder Umsetzung Ihrer Vorlage, Adressaufbereitung, Druck, Personalisierung bis zur einzelnen Karte, Kuvertierung, Sortierung und Einlieferung. Auf Wunsch mit handgeschriebener Anschrift und individuellem QR-Code je Empfänger.

Schildern Sie uns Empfängerzahl und Wunschtermin — Sie bekommen eine Kalkulation mit dem Rückwärtsterminplan, an dem Sie sehen, wann was fertig sein muss.

Mehr dazu: Was Dialogpost kostet · Handschriftliche Umschläge · Anlässe für automatische Mailings

Häufige Fragen

Wann muss ich einliefern, damit die Karte rechtzeitig ankommt?

Die Deutsche Post nennt für Dialogpost vier Werktage nach dem Einlieferungstag als Qualitätsziel, zugestellt wird dienstags bis samstags. Das ist eine Zielgröße, keine Zusage. Für 2026 heißt das: Nikolaus am 6. Dezember bedeutet Einlieferung bis Mittwoch, den 2. Dezember. Heiligabend am 24. Dezember bedeutet Einlieferung bis Samstag, den 19. Dezember. Rechnen Sie noch Druck, Personalisierung und Kuvertierung davor — realistisch beginnt die Planung im Oktober.

Was kostet eine Kundenkarte im Versand?

Als Dialogpost-Karte 0,36 € Porto je Sendung, netto. Von September bis Dezember kommt ein Saisonzuschlag von 0,01 € dazu. Dazu Druck, Papier und Personalisierung — die hängen an Auflage und Ausstattung. Den Portoanteil können Sie im Dialogpost-Rechner selbst durchrechnen.

Warum empfehlen Sie Nikolaus statt Weihnachten?

Weil eine Karte am 6. Dezember allein im Briefkasten liegt und am 23. Dezember im Stapel. Der Inhalt ist derselbe, die Aufmerksamkeit nicht. Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Bis Anfang Dezember sind Ihre Ansprechpartner im Büro. In der Woche vor Weihnachten sind viele schon im Urlaub, und die Karte liegt bis Januar auf einem leeren Schreibtisch.

Ist Neujahr eine Alternative?

Eine gute sogar. Anfang Januar ist der Briefkasten leer, alle sind zurück am Platz, und Sie sind der Einzige, der schreibt. Zusätzlich liegt Neujahr außerhalb des Saisonzuschlags der Post, der nur vom 1. September bis 31. Dezember gilt. Für 2027 hieße das: Zustellung am 2. Januar, Einlieferung bis 29. Dezember.

Handgeschrieben oder gedruckt?

Beides möglich. Eine handschriftliche Anschrift wirkt beim Empfänger stärker als jede Drucktype — sie kostet aber den Produktionszuschlag der Post von 0,05 € je Sendung, weil die Lesemaschine sie nicht erkennt und die Sendung von Hand sortiert wird. Bei 2.000 Karten sind das 100 Euro. Ob sich das lohnt, hängt daran, was ein Kunde bei Ihnen wert ist.

Ab welcher Menge lohnt sich das?

Dialogpost beginnt bei 500 Sendungen, der reguläre Tarif ab 5.000. Darunter rechnen wir Ihnen den Standardbrief — bei kleinen, hochwertigen Aussendungen an wenige Schlüsselkunden ist das ohnehin oft der bessere Weg. Sagen Sie uns Ihre Empfängerzahl, dann rechnen wir beides.

Können wir die Karten personalisieren?

Ja, bis auf die einzelne Karte: Anrede, Ansprechpartner, individueller QR-Code. Über den Code sehen Sie, wer reagiert hat — auch bei einer Grußkarte ist das die einzige Möglichkeit, Wirkung zu messen statt zu vermuten.

Angebot für genau diesen Fall

Schicken Sie uns Ihre Ausgangslage — wie viele Empfänger, welches Ziel, welcher Auftragswert. Sie bekommen eine Kalkulation, keine Broschüre.

Kampagne rechnenErst mal Fragen stellen