Ein Stapel fertiger Dialogpost-Umschläge auf dem Packtisch

Dialogpost: Kosten, Konditionen und Voraussetzungen

Konditionen und Portosätze der Deutschen Post ändern sich regelmäßig. Die Angaben hier gelten ab dem 01.01.2026 und sind am 17.08.2026 geprüft. Zum 01.01.2027 passt die Post die Preise erneut an.

Dialogpost ist der günstige Weg, adressierte Werbung in höherer Auflage in den Briefkasten zu bringen. Der Preisvorteil gegenüber dem Standardbrief ist erheblich — er kommt aber mit Bedingungen, an denen viele scheitern.

Rechnen Sie Ihre Auflage direkt durch. Was dahintersteckt, steht darunter.

Was kostet das Porto?

Die Sätze der Deutschen Post, Stand 01.01.2026. Gerechnet wird das Porto — Druck, Papier und Kuvertierung kommen dazu und hängen vom Auftrag ab.

Das Kleingedruckte

Quelle: Deutsche Post AG, FAQ zu Dialogpost, Preise gültig ab 01.01.2026, geprüft am 17.08.2026. Alle Beträge netto, zzgl. Umsatzsteuer. Zum 01.01.2027 passt die Post die Preise an.

Häufige Fragen

Was kostet Dialogpost 2026?

Je Sendung, netto: Karte 0,36 € — das ist die Postkarte ohne Umschlag. Standard 0,38 € bis 20 g und 0,42 € von 21 bis 50 g — das ist der DIN-lang-Brief. Groß 0,54 € bis 50 g, 0,67 € bis 100 g, 0,82 € bis 250 g, 0,94 € bis 500 g und 1,11 € bis 1.000 g — das ist der A4-Umschlag. Bruchteile beim Gewicht rundet die Post auf ganze Gramm auf — ein Mailing mit 20,4 g kostet damit 0,42 € statt 0,38 €. Bei 10.000 Sendungen sind das 400 Euro Unterschied, weshalb es sich lohnt, das Gewicht vor dem Druck auszurechnen statt danach zu wiegen.

Wie viele Sendungen brauche ich mindestens?

5.000 Sendungen je Einlieferung, bundesweit. Darunter greift Dialogpost EASY ab 500 Sendungen, mit einem Zuschlag von 0,18 € je Sendung — bei Standard 20 g also 0,56 € statt 0,38 €. Unter 500 Sendungen ist es keine Dialogpost mehr; dann rechnen wir Ihnen den Standardbrief.

Welche Zuschläge gibt es?

Zwei. Der Produktionszuschlag von 0,05 € je Sendung fällt an, wenn die Sendung nicht maschinell verarbeitet werden kann. Der Saisonzuschlag von 0,01 € je Sendung gilt für Einlieferungen zwischen September und Dezember.

Was heißt „nicht maschinell verarbeitbar“?

Die Post liest Anschriften mit Lesemaschinen und sortiert danach. Was diese nicht sicher lesen können, muss von Hand sortiert werden — das kostet den Zuschlag. Der häufigste Fall ist eine handgeschriebene Anschrift: Sie wirkt beim Empfänger stärker als jede Drucktype, aber die Lesemaschine erkennt sie nicht. Dasselbe gilt für ungewöhnliche Materialien, sehr steife oder sperrige Sendungen und für Anschriften an einer Stelle, an der die Maschine sie nicht erwartet. Der Zuschlag ist keine Panne, sondern eine Rechenaufgabe: 0,05 € je Sendung gegen deutlich höhere Aufmerksamkeit — bei 5.000 Sendungen 250 Euro.

Welches Format ist mein Umschlag?

Karte ist die Postkarte ohne Umschlag, üblicherweise A6 mit 148 × 105 mm. Standard ist der DIN-lang-Brief mit 220 × 110 mm, ebenso C6 mit 162 × 114 mm — erlaubt sind Länge 150 bis 235 mm, Breite 90 bis 125 mm, bis 5 mm dick und maximal 50 g. Groß ist der A4-Umschlag C4 mit 324 × 229 mm — erlaubt sind Länge 140 bis 353 mm, Breite 90 bis 250 mm, bis 30 mm dick und bis 1.000 g. In allen Fällen muss die Länge mindestens das 1,4-Fache der Breite betragen.

Warum kostet ein A4-Brief mehr, wenn ich ihn nur einmal falze?

Weil C5 kein Standard-Format ist. Der C5-Umschlag misst 229 × 162 mm und ist damit breiter als die 125 mm, die Standard zulässt — er zählt als Groß und kostet 0,54 € statt 0,38 €. Falzen Sie dasselbe A4-Blatt zweimal in einen DIN-lang-Umschlag, bleibt es Standard. Bei 10.000 Sendungen sind das 1.600 Euro Unterschied, entschieden allein durch die Falzung.

Welche Voraussetzungen gibt es sonst?

Neben Menge, Format und Gewicht entscheidet die Aufbereitung: Sortierung und Kennzeichnung nach Vorgabe der Post, dazu eine Einlieferungsliste. Und normgerechte Adressdaten — Dubletten, unzustellbare und veraltete Adressen kosten zweimal: einmal das Porto, einmal die verlorene Reaktion.

Was kostet das Mailing insgesamt?

Der Rechner auf dieser Seite zeigt das Porto. Dazu kommen Druck, Papier, Personalisierung und Kuvertierung — die hängen an Auflage, Format und Ausstattung. Schildern Sie uns Ihren Fall, dann rechnen wir das Gesamtbild mit offengelegten Annahmen.

Passt das zu Ihrer Situation?

Wenn Sie wissen wollen, was dieser Ansatz für Ihre Liste bedeutet: kurz schildern, wir rechnen es durch.

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